Digitalisierung

Die Digitalisierung [...] lässt sich auf der Ebene eines Individuums, einer Organisation oder einer Gesellschaft betrac­hten. Auf individueller Ebene führt die verstärkte Nutzung von Anwendungssystemen zu einer Verän­derung von Arbeits- und Handlungsweisen. Früher betrafen diese Veränderungen primär den beruf­lichen Kontext, heute ist zunehmend auch der private Kontext tangiert. Letzteres zeigt sich am Beispiel sozialer Netzwerke, die auch zur Pflege privater Kon­takte genutzt werden. Organisationen haben in den letzten Jahrzehnten viel in die Nutzung von Informations­tech­nologien investiert. Lag zunächst der Fokus auf Effizienz­steigerung im administrativen Bereich, so liegt er heute auf der Vernetzung von Unter­neh­men untereinander und mit Kunden und Lieferanten. Damit hat das Informations­management in Unternehmen zuneh­mende Be­deutung erlangt. Auch auf gesellschaftlicher Ebene führt die Digita­lisierung zu struk­turellen Veränderungen, etwa im Bildungs- oder Rechts­system, beim Ausbau der Breitband-Infrastruktur oder der Einführung neuer Formen der Parti­zipation von Bürgern. Aus ökonomischer Sicht besonders virulent sind Pro­dukti­vi­täts­fort­schritte durch Digitalisierung sowie die steigende volkswirtschaftliche Bedeutung der IT-Industrien.

Wandlungsfähige Produktionssysteme
Wandlungsfähigkeit ist zugleich Herausforderung und Chance für produzierende Unternehmen. Einerseits sind bei der Realisierung der Wandlungsfähigkeit zahlreiche Bereiche eines Unternehmens in ihrem komplexen Wechselspiel miteinander betroffen.
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