Wissensmanagement

Wissensmanagementsysteme basieren heute in der Regel auf großen, zentralisierten und homogenen Wissenssammlungen. Entsprechend eines entworfenen Begriffsschemas wird das Wissen explizit gemacht, abgebildet, gespeichert und organisiert. Dadurch wird ein einheitlicher Zugriff möglich. Als problematisch erweist sich, dass man zugunsten eines homogenen Schemas versucht, den Kontext und die subjektiv-sozialen Aspekte des Wissens zu entfernen, um diese zu objektivieren, vereinheitlichen und damit personenunabhängig zu gestalten. Grundsätzlich geht zentrales Wissensmanagement von folgenden Grundannahmen aus:

  • Wissen ist unabhängig vom Subjekt. Dasselbe Wissen kann von verschiedenen Personen oder Gruppen unabhängig zur selben Zeit erstellt werden.

  • Wissen kann auf Systemen, die in einer gemeinsamen kohärenten Struktur organisiert sind, abgebildet werden.

  • Sprachliche Heterogenität und semantische Differenzierung als Folge des Kontextes und der Spezifik des Wissens sind unerwünscht.

Quelle: Enzyklopädie der Wirtschaftsinformatik


 

Knowledge Transfer Speed Optimizations in Product Development Contexts
NEU
Nowadays, knowledge is one of the most important assets in the international competition. It is typically bound to persons but can be explicated as information. So, it can be disseminated by use of information systems and social media applications or by persons. If this dissemination was able to be improved, e.g. by reducing the time needed for the transfer of knowledge or by the rising of the knowledge transfer quality, a competitive advantage can be realized.
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